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Integriertes Handlungskonzept
Maßnahmenpaket
Montag, 10. Mai 2010
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Die bewilligten europäischen Fördermittel aus dem EFRE-Programm „Nachhaltige Stadtentwicklung“ sind dazu bestimmt, dass gegenüber der Gesamtstadt im wirtschaftlichen, städtebaulichen, demographischen und sozialen Bereich benachteiligte Problemgebiet „Bahnhofsvorstadt bis östliche Altstadt“ bei der Umsetzung baulicher, infrastruktureller und bildungsorientierter Maßnahmen, im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, zu unterstützen.

 

Entsprechend der Programmausschreibung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern vom 03.07.2008 (veröffentlicht im Sächsischen Amtsblatt  Nr. 27) war von den Gemeinden zum Antrag auf Aufnahme in das europäische Förderprogramm „EFRE-Vorhaben 5.1 Nachhaltige Stadtentwicklung“ in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein integriertes Handlungskonzept  für die benachteiligten, problematischen Stadtquartiere zu entwickeln.

 

Gefördert werden Projekte und Maßnahmen, die Bestandteil dieses integriertes Handlungskonzeptes sind und folgenden Handlungsfeldern gemäß der „Verwaltungsvorschrift (VwV) Stadtentwicklung 2007 bis 2013“ entsprechen:

 

Handlungsfeld I – Infrastruktur/ Städtebauliche Situation

Maßnahmen, die die städtebaulichen und infrastrukturellen Zentralisierungs- und Konzentrationsprozesse im benachteiligten Stadtquartier stärken

 

Handlungsfeld II – Bürgergesellschaft

Maßnahmen, die den gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der städtischen Bürgergesellschaft stärken und eine Bindung der Bewohner an ihr Stadtquartier dauerhaft festigen

 

Handlungsfeld III – qualifizierte Freizeitgestaltung

Maßnahmen zur Stärkung des Lern- und Sozialverhaltens

 

Handlungsfeld IV – Wirtschaft

Maßnahmen, die die Erwerbsperspektiven sowie die wirtschaftliche Entwicklung innerhalb des Fördergebietes verbessern

 

Handlungsfeld IV – Programmbegleitung

Maßnahmen, die zur Vorbereitung, Durchführung, Begleitung, Entwicklung und Bewertung der gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzepte oder einzelner Projekte beitragen

 

Entsprechend den Vorgaben umfasst das integrierte Handlungskonzept folgenden Inhalt:

  • eine Analyse der städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Lage des Problemgebietes
  • eine statistische und raumbezogene Darstellung der Gebietsmerkmale (Indikatoren)
  • die Beschreibung der Ziele und einer Strategie zur nachhaltigen Behebung der Benachteiligung und Entwicklung des Gebietes „Bahnhofsvorstadt bis östliche Altstadt“
  • eine verbindliche Übersicht der geplanten Maßnahmen und Projekte zur Erreichung der Entwicklungsziele
  • eine Kosten und Finanzplanung für die geplanten Maßnahmen und Projekte im Durchführungszeitraum von 2009 bis 2012
  • die Abstimmung mit den bestehenden städtischen Planungsinstrumenten (Städtebauliches gesamtstädtisches Entwicklungskonzept)

Das integrierte Handlungskonzept wurde vom Stadtrat in seiner Sitzung am 30.10.2008 beschlossen. Mit Erteilung des Zuwendungsbescheides am 24.03.2009 und der damit erfolgten Aufnahme der Stadt Mittweida in das europäische Förderprogramm „EFRE-Nachhaltige Stadtentwicklung“ bildet das integrierte Handlungskonzept  die Grundlage für die Realisierung der geplanten Einzelmaßnahmen und Projekte.